Regeln für unfallfreies und naturverbundenes Mountainbiken

 
Eine Libelle fliegt über den mit Seerosen bedeckten Teich

Rücksichtnahme, so lautet die wichtigste Regel für Mountainbiker in unserem schönen "Woid". Gegenüber der Natur, den Tieren und den Mitmenschen. Ein paar einfache Grundsätze helfen, die Schönheit des Bayerischen Wald noch lange zu erhalten und die Erkundungstour auf zwei Rädern unfallfrei zu überstehen. Dem Spaß beim Mountainbiken tut das keinen Abbruch.

Mountainbikes sind zwar geländegängige und robuste Räder. Aber nicht jedes Gelände ist dazu da, auch wild befahren zu werden. Deshalb:

  • Befolgen Sie Wegsperrungen und vermeiden Sie Querfeldeinfahrten durch die Natur. Beides schützt die Natur. Passen Sie Ihre Fahrweise dem Gelände und der Beschaffenheit des Weges an. Scharfes Bremsen mit blockierenden Rädern schädigt die Wege und beschleunigt die Bodenerosion.

  • Auch wenn der Rausch der Geschwindigkeit verlockend ist: Fahren Sie nicht zu schnell und halten Sie ausreichend Abstand, um auf plötzlich auftauchende Wanderer, Radfahrer oder auch Hunde sicher reagieren zu können. Machen Sie sich frühzeitig bei ihren Mitmenschen durch Klingeln bemerkbar.

  • Stören Sie keine Tiere, indem Sie die Radwege verlassen oder sich nach der Dämmerung noch im Wald aufhalten. Sollten Sie Weiden mit Nutzvieh passieren, schließen Sie die Weidenzäune.

Ganz wichtig: Planen Sie Ihre Mountainbike-Tour genau im Vorfeld. Wählen Sie Strecken, die Sie mit Ihrer Kondition und Ihrem Fahrrad auch bewältigen können. Prüfen Sie vor der Abfahrt, ob Ihre Ausrüstung funktioniert.

Unbedingt immer mitnehmen: Fahrradhelm, Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set.

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